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Das ultimative Reiseziel in Peru: Machu Picchu

Train to Machu Picchu - the lost city of the Incas, Peru

Das Wichtigste in Kürze

Was genau ist Machu Picchu eigentlich?

Machu Picchu ist eine alte Inkastadt auf einem Bergrücken in den Anden. Alles Weitere hier…

Wie erreicht man Machu Picchu?

Die Anreise nach Machu Picchu ist auf zwei Arten möglich: mit dem Zug oder zu Fuß. Mehr dazu hier…

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Machu Picchu?

Die Trockenzeit von April bis Oktober ist die beste Reisezeit für Machu Picchu. Hier liest Du mehr über die optimale Reisezeit…

Machu Picchu ist mit seiner reichen Geschichte, seiner atemberaubenden Landschaft und seiner beeindruckenden Architektur zweifellos eines der faszinierendsten Reiseziele der Welt. Damit Du Deine Reise optimal planen kannst, erfährst Du hier mehr über die Geschichte, den Zugang zu Machu Picchu und die beste Reisezeit.

Die Stadt der Inka

Machu Picchu ist ein Weltkulturerbe.

Machu Picchu

Machu Picchu ist eine alte Inkastadt auf einem Bergrücken in den Anden. Sie gilt als eines der sieben Weltwunder und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt wurde vermutlich im 15. Jahrhundert vom Inka-Herrscher Pachacuti erbaut, der das Inkareich zur Blütezeit ausdehnte.

Die Stadt diente wahrscheinlich als königliche Residenz oder als religiöses Zentrum für Sonnen- und Bergkult. Die Stadt bestand aus mehr als 200 Gebäuden. Sie wurden aus präzise behauenen Steinen errichtet, die ohne Mörtel zusammengefügt wurden. Unter den Gebäuden befanden sich Tempel, Paläste, Wohnhäuser, Werkstätten, Terrassen und Brunnen. Die Stadt verfügte über ein ausgeklügeltes Wassersystem.

Quellwasser wurde durch Kanäle und Brunnen geleitet. Durch die Ausrichtung nach dem Sonnenstand und den Jahreszeiten war die Stadt auch ein astronomisches Observatorium.

Meisterhafte Architektur

Die Stadt zeigt eine perfekte Harmonie zwischen Natur und Architektur. Die Stadt wurde von den Inkas an die Form und Ausrichtung des Berges angepasst. Für den Bau und die Dekoration ihrer Gebäude nutzten sie natürliche Ressourcen wie Steine, Wasser und Pflanzen.

Bis zur Aufgabe der Stadt war sie jedoch nur etwa 100 Jahre bewohnt. Die Gründe dafür sind nicht genau bekannt. Man vermutet, dass die Eroberung durch die Spanier, eine Seuche oder interne Konflikte dazu führten. Da die Stadt versteckt in den Bergen lag und von dichtem Dschungel umgeben war, wurde sie von den Spaniern nie entdeckt.

Bis zur Wiederentdeckung durch den amerikanischen Archäologen Hiram Bingham im Jahr 1911 geriet die Stadt in Vergessenheit. Bingham wurde von einem einheimischen Bauern auf Machu Picchu aufmerksam gemacht, als er auf der Suche nach einer weiteren verlorenen Inkastadt war.

Bingham war begeistert von seiner Entdeckung und nannte sie “Verlorene Inkastadt”. Er führte zahlreiche Ausgrabungen durch und brachte eine große Anzahl von Artefakten an die Yale University. Es folgte ein langwieriger Streit zwischen Peru und Yale um die Rückgabe der Artefakte.

Der Weg zu Machu Picchu

Der Weg nach Machu Picchu führt über Cusco, die ehemalige Hauptstadt des Inkareiches und heute eine lebendige Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Cusco liegt auf einer Höhe von ca. 3.400 Metern über dem Meeresspiegel.

Man erreicht die Stadt per Flugzeug oder Bus von Lima oder anderen Städten Perus aus. Von Cusco aus hat man zwei Möglichkeiten der Anreise nach Machu Picchu: mit dem Zug oder zu Fuß.

Mit dem Zug erreicht man Machu Picchu am einfachsten und bequemsten. Der Zug fährt nach Aguas Calientes, dem Ausgangspunkt für den Besuch der Ruinen, von Cusco oder Ollantaytambo, einer Stadt im Heiligen Tal der Inkas. Die Fahrt dauert je nach Abfahrtsort zwischen zwei und vier Stunden.

Die Landschaft ist malerisch. Es gibt verschiedene Anbieter und Klassen von Zügen, die sich sowohl im Preis als auch im Komfort unterscheiden. Der Expeditionszug von PeruRail kostet etwa 60 US-Dollar pro Fahrt und ist damit die günstigste Variante.

Tipp: Unabhängig davon, auf welchem Weg Du nach Machu Picchu kommst, solltest Du Dich gut auf die Höhe vorbereiten. Durch die Höhe kann es zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwierigkeiten beim Atmen kommen. Du solltest viel Wasser trinken, leichte Mahlzeiten zu Dir nehmen und Dich langsam akklimatisieren, um diese Symptome zu vermeiden oder zu lindern.

Die teuerste Variante ist der Hiram Bingham Zug von Belmond mit einem Preis von ca. 400 US-Dollar pro Strecke und einem luxuriösen Erlebnis mit Mahlzeiten, Getränken und Unterhaltung. Die Züge fahren mehrmals am Tag hin und zurück, aber es ist ratsam, die Tickets im Voraus zu buchen, da die Züge in der Regel schnell ausverkauft sind.

Machu Picchu zu Fuß zu erreichen ist eine Herausforderung. Es ist aber auch eine lohnende Erfahrung für Abenteurer. Es gibt verschiedene Wege nach Machu Picchu. Sie unterscheiden sich in Länge, Schwierigkeitsgrad und Landschaft. Der bekannteste Weg ist der Inka-Trail, der vier Tage in Anspruch nimmt und über eine Strecke von mehr als 40 Kilometern durch die Anden führt.

Der Weg bietet spektakuläre Ausblicke auf Berge, Täler und Ruinen und folgt teilweise dem alten Wegenetz, das die Inka-Städte miteinander verband. Der Höhepunkt des Inka Trails ist, wenn man am „Tor der Sonne“ ankommt, von wo aus man einen atemberaubenden Blick auf Machu Picchu hat.

Allerdings ist der Inka-Trail sehr beliebt. Man benötigt eine Genehmigung, die Monate im Voraus reserviert werden muss. Außerdem muss man den Weg mit einem lizenzierten Führer und in einer Gruppe gehen.

Machu Picchu ist auf mehreren Wegen erreichbar.

Die beste Reisezeit

Wann ist die beste Zeit, Machu Picchu zu besuchen? Es gibt viele Faktoren, die einen Besuch beeinflussen können. Das Wetter ist zweifellos einer der wichtigsten Aspekte. Die Wetterbedingungen in der Region um Machu Picchu können sehr unterschiedlich sein und Dein Besuchserlebnis erheblich beeinflussen. Als optimale Besuchszeit gilt im Allgemeinen die Zeit von Mai bis September.

Diese Monate sind in den Anden von der Trockenzeit geprägt, was bedeutet, dass Du mit klaren und trockenen Tagen rechnen kannst. Mit Temperaturen zwischen 12°C und 24°C können die Nächte jedoch recht kühl sein. Diese Wetterbedingungen sind die besten Voraussetzungen zum Genießen der Schönheit der Ruinen in vollen Zügen.

Weniger empfehlenswert ist dagegen die Regenzeit von November bis März. In diesen Monaten kann es häufig regnen und dichte Nebelschwaden bilden, die dazu führen können, dass man die Ruinen nicht sieht. Auch wenn die Temperaturen mit 16°C bis 26°C wärmer sind, können die Wetterbedingungen den Besuch weniger angenehm machen.

Ein weiterer wichtiger Faktor, den Du berücksichtigen solltest, wenn Du entscheidest, wann Du nach Machu Picchu kommst, sind die Menschenmassen. Machu Picchu ist ein sehr beliebtes Reiseziel und zieht das ganze Jahr über eine große Anzahl von Touristen an.

Hinweis: Bei der Planung eines Besuchs in Machu Picchu ist es wichtig, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, wie z.B. das Wetter, die Besucherzahl und die Verfügbarkeit von Eintrittskarten. Um eine reibungslose und unvergessliche Reise zu gewährleisten, solltest Du Deine Tickets im Voraus buchen, insbesondere wenn Du den Inka-Trail begehen möchtest.

Die Hochsaison erstreckt sich über die Monate Juni bis August und schließt auch die Zeit um Weihnachten und Neujahr mit ein. In dieser Zeit kann die Besucherzahl auf 5.940 pro Tag ansteigen. Das hat lange Warteschlangen und Gedränge zur Folge, die das Erlebnis des Besuchs erheblich beeinträchtigen können.

Wer Ruhe und Privatsphäre sucht, sollte Machu Picchu in der Nebensaison besuchen. Die Monate Mai bis September und November bis März sind weniger überlaufen. In dieser Zeit kann man die Ruinen in Ruhe erkunden.

Ein Juwel in Peru

Machu Picchu ist ohne Zweifel eine der faszinierendsten Städte der Antike auf der ganzen Welt. Sie ist eines der sieben Weltwunder und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Machu Picchu ist ein historisches Juwel, das die meisterhafte Architektur der Inkas und ihre harmonische Integration in die natürliche Umgebung zeigt. Machu Picchu war nur etwa 100 Jahre lang bewohnt, und die Gründe für seine Aufgabe geben immer noch Rätsel auf. Dennoch bleibt Machu Picchu ein beeindruckendes Zeugnis der Inka-Kultur.

Quellen

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